Konjunktur - Berlin lobt Kurzarbeit, Brüssel plant Fonds Arbeitsmarkt braucht Hilfe

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dpa
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Berlin/Brüssel. Die Bundesregierung erwartet wegen der Corona-Krise eine höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland. „Der Arbeitsmarkt gerät stark unter Druck“, heißt es in der Frühjahrsprojektion, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Demnach dürfte im laufenden Jahr die Arbeitslosigkeit um 370 000 Personen wachsen. Besonders betroffen seien das Gastgewerbe, der Handel sowie Unternehmensdienstleistungen. Die Kurzarbeit werde in einem noch nie dagewesenen Ausmaß steigen und Entlassungen verhindern, heißt es.

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Der Fonds zur wirtschaftlichen Erholung der EU soll zum 1. Januar 2021 startklar sein. Dies kündigte die EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova an. Wie der Fonds aussehen soll, ist noch offen. dpa