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Freizeit - Große Lieferprobeme auch in der Region

Ansturm auf Radgeschäfte

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w as
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Mannheim. Ob in Mannheim, Ludwigshafen, Südhessen oder in Tauberbischofsheim – die Fahrradhändler in der Region leiden unter teils enormen Lieferengpässen. „Die Produktion für 2022 ist schon jetzt ausverkauft“, sagte Gunnar Esser, Inhaber von 2-Rad Esser in Tauberbischofsheim. Wer Sonderwünsche hat und nicht das Modell kaufen will, das gerade im Laden steht, muss sich nach seinen Worten auf Wartezeiten von bis zu einem Jahr einstellen.

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Die Nachfrage der Kunden übersteigt das Angebot der Fahrradhändler. Lieferengpässe gibt es nicht nur bei den Rädern, auch Ersatzteile sind knapp geworden, weil die Fabriken in Asien mit den Folgen von Corona zu kämpfen haben. Deshalb ziehen sich auch Reparaturen in die Länge. „Bei einer speziellen Kette kann es ein Jahr dauern, bis wir die bekommen“, sagte Lars Oleknavicius, Geschäftsführer von Olek’s Radsport in Einhausen (Bergstraße). Die Lieferprobleme haben sich nach einem Corona-Ausbruch im Hafen von Yantian in China noch ausgeweitet. Die vorübergehende Schließung hat einen Containerstau ausgelöst. Die Folgen für den Welthandel sind wohl dramatischer als nach der Blockade des Suezkanals im März. Eva Altig, die die Geschäfte bei Radsport Altig mitführt, erwartet, dass sich die Engpässe „in den nächsten zwei Jahren noch vergrößern“ werden. w as

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