Corona - Inzidenz bei rund 138 / Diskussion über Ärzteentlohnung 69 neue Fälle in der Region

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hol/wam
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Bergstraße. Im Kreis Bergstraße mussten am Wochenende drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert werden. Es handelt sich dabei um eine 92-jährige Person aus Heppenheim, eine 77-jährige Person aus Bensheim und eine 78-jährige Person aus Lampertheim. Außerdem wurden am Samstag und Sonntag 69 neue bestätigte Corona-Fälle gezählt. Sie stammen u. a. aus Bensheim (7), Heppenheim (27), Lautertal (1), Lindenfels (3), Lorsch (1) und Zwingenberg (2.). Der offizielle aktuelle Inzidenzwert für den Kreis liegt damit bei 138,32.

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Der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge sind im Kreis Bergstraße derzeit von 42 verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken 34 Betten belegt – davon sechs mit an Covid-19 infizierten Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen; zwei von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

Unterdessen ist um die aus Steuergeldern finanzierte Entlohnung von Ärzten in den Impfzentren eine Diskussion entbrannt – auch innerhalb des eigenen Berufsstandes. Denn die Entgelte liegen zum Teil deutlich über denen, die etwa bei Blutspendeaktionen oder für Vertretungsärzte gezahlt wird. So beträgt das Stundenhonorar für Mediziner in der Rhein-Neckar-Region je nach Bundesland 120, 130 beziehungsweise 140 Euro. Bei einem Acht-Stunden-Tag können so um die tausend Euro zusammenkommen. Die Entlohnung für nicht-ärztliches Medizinfachpersonal (Pflegekräfte, Arzthelferinnen, MTA, pharmazeutische Assistenten) reicht von 27,60 bis 60 Euro. hol/wam