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Vereine - Konferenz der AWO Bergstraße im Viernheimer Bürgerhaus / Ludwig Kern als Vorsitzender bestätigt

Kreisverband auf Konsolidierungskurs

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AWO Bergstraße, Ludwig Kern ehrt Christine Engesser (Wald-Michelbach) und Otto Schneider (Lindenfels) © AWO Viernheim (Silke Rietzler)

Viernheim. „Wir haben mit der AWO vor Ort einen verlässlichen Partner und wünschen uns das auch für die Zukunft“: Mit diesen Worten begrüßte der Erste Stadtrat Jörg Scheidel rund 40 Delegierte der Kreiskonferenz der AWO Bergstraße am vergangenen Samstag im Viernheim Bürgerhaus.

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Die Viernheimer AWO betreibt in enger Kooperation mit der Stadt fünf Kindertageseinrichtungen, einen Kleiderladen, den Mobilen Menü-Service („Essen auf Rädern“) und verschiedene weitere Angebote für Seniorinnen und Senioren. „Unser Ortsverein brummt“, ergänzte daher nicht ohne Stolz die Viernheimer AWO-Vorsitzende Jutta Schmiddem, „denn dank unserer breiten Angebotspalette und persönlicher Ansprache konnten wir in den letzten Jahren viele junge Mitglieder gewinnen.“

„Denen helfen, die Hilfe benötigen“, das sei das gemeinsame Leitmotiv aller AWO-Aktiven in Ehrenamt und Hauptamt, führte der Vorsitzende des Kreisverbands, Ludwig Kern, zur Konferenzeröffnung aus. Diese Form gelebter Solidarität sei für die Gesellschaft heute notwendiger denn je, ob für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, für Suchtkranke, Obdachlose oder Geflüchtete. „Einen großen Schwerpunkt haben in den letzten Jahren die Angebote der AWO für Seniorinnen und Senioren eingenommen, und dieser wird aufgrund der demografischen Entwicklung zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen“, so Kern weiter. Der AWO-Kreisverband Bergstraße umfasst 40 Ortsvereine mit derzeit rund 1150 Mitgliedern, deren Schultern tragen das ehrenamtliche Engagement vor Ort. Professionelle Dienstleistungen in den Bereichen Kindertagesbetreuung, Jugend-, Behinderten-, Sucht- und Seniorenhilfe ergänzen die freiwilligen Aktivitäten der Mitglieder. „Unsere Anstrengungen der Reorganisation der Kreisgeschäftsstelle in Bürstadt waren sehr erfolgreich“, wusste der Kreisgeschäftsführer Sebastian Parker den Delegierten zu berichten, die er anhand vieler Details über gelungene Veränderungen in der Organisation der Verwaltung und die Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation des Kreisverbands informierte. „Eine Weiterentwicklung wird auch zukünftig immer notwendig sein“, so das Credo des Geschäftsführers, der mit der Refinanzierung verschiedener professioneller Dienste und der Öffentlichkeitsarbeit in social media seine nächsten Arbeitsschwerpunkte benannte.

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Ludwig Kern konnte mit Christine Engesser (Wald-Michelbach) und Otto Schneider (Lindenfels) zwei verdienstvolle Ortsvereinsvorsitzende ehren, denen er für ihren langjährigen Einsatz seinen Dank aussprach.

„Das Engagement der AWO vor Ort zu stärken, das wird eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre sein“, führte Petra Rossbrey, die stellvertretende Vorsitzende der AWO-Hessen-Süd, aus und kündigte die Unterstützung des Bezirksverbandes an.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden Ludwig Kern (Vorsitzender), Wolfgang Zeißner (Stellvertreter) und Alexandra Schmitt (Schriftführerin) in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurden Marius Schmidt als stellvertretender Vorsitzender sowie die Beisitzer Karin Mindt, Thorsten Schrader und Peter Velten, während mangels Kandidaten das Amt des Kassierers vorerst unbesetzt bleiben musste.

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