FC Astoria Walldorf - Trainer Matthias Born ist nicht bange Kratzen und beißen

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mjw
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Lange musste der FC-Astoria Walldorf in der vergangenen Saison zittern, doch am Ende blieb die Mannschaft von Trainer Matthias Born in der Regionalliga. In dieser Spielzeit dürfte ein ähnliches Szenario bevorstehen, wobei die FC-Astoria-Anhänger sich über einen formstarken Torjäger freuen dürfen: André Becker traf am ersten Spieltag beim 4:1-Erfolg gegen RW Koblenz drei Mal und legte beim Heimspielauftakt gegen den FSV Frankfurt ein weiteres Tor nach.

Kader FC Astoria Walldorf

Trainer: Matthias Born (47).

Tor: Paul Lawall (21), Oliver Seitz (21), Nicolas Kristof (19/SV Sandhausen II).

Abwehr: Tabe Nyenty (30), Max Müller (25), Niklas Schaffer (20), Luca Stellwagen (20/FC Astoria Walldorf II), Max Lieberknecht (21/TuS Mechtersheim), Christoph Becker (24), Johannes Kölmel (22/1. FC Köln II), Maik Groß (20). - Mittelfeld: Niklas Horn (28), Simon Kranitz (23), Nico Hillenbrand (32), Semih Sahin (19), Tim Fahrenholz (25).

Angriff: Minos Gouras (21), Andreas Schön (29), Mario Cancar (23), Giuseppe Burgio (30/Wormatia Worms), Nicolai Groß (29), Morris Nag (23/SV Waldhof Mannheim), André Becker (23/FC Astoria Walldorf II), Jimmy Martin (23/FC Nöttingen), Niklas Antlitz (19/FC Astoria Walldorf II).

Abgänge: Pascal Pellowski, Marcus Meyer, Marcel Bormeth, Salvatore Vares (alle Ziel unbekannt), Pasqual Pander (Neckarsulmer SU), Tim Grupp (VfR Aalen), Ilias Tzimanis (Wormatia Worms), Erik Wekesser (Jahn Regensburg), Christoph Batke (FK Pirmasens), Jonas Kiermeier (1. FC Mühlhausen), Jürgen Rennar (Karriereende), Benjamin Hoffmann (FC Astoria Walldorf II).

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Allerdings fühlt sich das 2:2-Remis gegen die Hessen wie eine Niederlage an – auch wenn Walldorf in Unterzahl das Spiel zu Ende bringen musste. Denn in den letzten beiden Spielminuten verspielten die Hausherren den Sieg. Es ist aber nicht der einzige Rückschlag, denn im badischen Pokalwettbewerb scheiterten die Astorstädter gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV Spielberg. Trotzdem ist Born nicht bange, er baut auf die insgesamt ordentlichen Auftritte in der Liga auf.

Mit dabei ist weiterhin der Hockenheimer Niklas Horn. Im Tor setzt Born auf Nachwuchstalent Nicolas Kristof, der vom SV Sandhausen II kam. Beachtlich außerdem, dass in Walldorf unter Amateurbedingungen trainiert wird: Das heißt, dass der Coach nur viermal pro Woche zum Training bittet. „Wir wissen, dass wir immer am Limit spielen, kratzen und beißen müssen. Mit unserer Kaderstruktur fällt es aber leicht, den Jungs das zu vermitteln. Die Regionalliga ist hart umkämpft und einige vermeintlich große Vereine unterschätzen das. Das bringt uns Vorteile“, sagt Born und hofft auf den sechsten Klassenerhalt nacheinander. mjw