SV Altlußheim - Einstelliger Tabellenplatz soll wieder das Ziel sein Hoffnung auf mehr

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Nach dem Aufstieg in die A-Klasse im Jahr 2014 hat sich beim SV Altlußheim viel getan. In der Saison 2016/ 17 rettete sich der Club kurz vor Toreschluss vor dem Abstieg in die B-Klasse. Danach zeigte die Fieberkurve langsam, aber kontinuierlich wieder nach oben. Mit dem Einstieg von Trainer Michael Eisenhauer im April 2018 setzte dann auch auf dem Cheftrainersessel wieder Kontinuität ein.

Die Neuzugänge des SVA II: Andre Ziegler (v. l.), Christopher Mack, Nikolas Arnold, Arthur Lier, Tahir Demirbas, Lukas Nusser. Auf dem Bild fehlt Frank Marvyn. © Fischer
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Eisenhauer sorgte auch durchaus für eine spürbare Belebung beim SVA. „Seit ich Vereinsvorsitzende bin, ist es erst der zweite Saisonstart, zu dem wir keinen Trainerwechsel haben“, unterstreicht Vorsitzende Jenny Külbs, dass man mit Eisenhauer mehr als zufrieden ist. Unter ihm konnte in der vergangenen Saison auch erstmals seit drei Jahren wieder ein einstelliger Tabellenplatz erklommen werden, in der Rückrundentabelle lag der SV Altlußheim gar auf Rang sechs.

Kader SV Altlußheim

Trainer: Michael Eisenhauer (47).

Tor: Ricardo Alonso (25, SC 08 Reilingen), Levin Progl (23, TSG Eintracht Plankstadt).

Abwehr: Simon Schweickert (22), Christian Anti (25), Lukas Birkenmeier (25), Nikita Gein (21), Benedict Eicker (21), Yakup Üstun (29), Dennis Brandenburger (31), Tayfun Cimen (32, FV 08 Hockenheim).

Mittelfeld: Sven Gollner (35), Canay Keklik (25), Maurice Mündörfer (22, BSC 1914 Oppau), Kai Gollner (28, SV Lokomotive Walldorf), Marvin Gottfried (21), Tuncay Günes (31, DJK Jungbusch), Sahin Kapli (34), Sami Bayyoumi (24, SC Pfingstberg/ Hochstätt).

Angriff: Manuel Nolde (26), Konstantin Binz (21, SV Lokomotive Walldorf), Giuseppe Minacapilli (25, DJK Jungbusch), Zainullah Aimaq (20, SC Olympia Neulußheim).

Abgänge: Christopher Anti, Berat Köse (beide FC Weiher), Flakron Rexha (FC Türkspor Mannheim), Kevin Fischer (SC 08 Reilingen II), Marc Reutner, Christian Auer (beide FV 08 Hockenheim II).

Zudem erfuhr der Kader in der Sommerpause eine Neuaufstellung. Mit Marc Reutner ging ein zuverlässiger Torhüter und wurde durch Ricardo Alonso und Levin Progl, die sich einen offenen Zweikampf um den Posten zwischen den Pfosten liefern, ersetzt. Auch der Abgang von Christopher Anti, in den letzten Jahren eine Lebensversicherung der Altlußheimer, wiegt schwer. „Hier geht es darum, sein Erbe auf mehrere Schultern zu verteilen“, verdeutlicht Külbs, dass ein Eins-zu-Eins-Ersatz nur schwer zu finden sei. Doch insgesamt bescheinigt die Vorsitzende den Neuzugängen einen Einstand, der Hoffnung auf mehr macht. „Ich habe schon alle spielen sehen und ich bin ganz zuversichtlich, dass sie uns weiterhelfen“, freut sich Külbs über eine Steigerung von Quantität und Qualität.

Nach Platz neun in der Vorsaison soll dies als Mindestanforderung in die neue Zielsetzung formuliert werden. „Wir wollen gerne wieder einen einstelligen Tabellenplatz. Zuerst muss man aber schauen, wie sich die Neuen etablieren, erst dann kann man mehr sagen“, bleibt Külbs dennoch vorerst verhalten mit weiteren Saisonprognosen. wy