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Freizeit - Nach zwei Jahren Pause kann das Programm in gewohnter Form über vier Bühnen gehen

Bergsträßer Weinmarkt ohne Einschränkungen

Von 
Thomas Tritsch
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Es wird so schön wie zuletzt 2019, hoffen die Veranstalter des Weinmarktes. © Funck

Bergstraße. Der 68. Weinmarkt startet am Freitag, 24. Juni. Und das im gewohnten Format als großes Weinfest in der Heppenheimer Altstadt. Es gibt weder Eintritt noch sonstige Einschränkungen, so Bürgermeister Rainer Burelbach bei der Vorstellung des Programms. Als stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Weinmarktvereins freue er sich auf die Wiederaufnahme der Traditionsveranstaltung nach zwei Jahren Corona-Pause. Er sei „schon am Eintrinken“, so Burelbach im Rathaus, während keine hundert Meter weiter die letzten Arbeiten am Kurmainzer Amtshof erledigt werden.

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Die Großbaustelle als Herz des Weinmarkts stand lange auf dem Spiel. Nun ist klar, dass es eine Punktlandung geben wird. Bis Freitag soll die Bühne stehen, die dann zehn Tage lang jeden Abend bespielt wird. Auch beim Vereinsvorsitzenden Otto Guthier hörte man einen schweren Stein vom Herzen fallen. Man habe gehofft, dass der historische Ort nutzbar sein würde, so Guthier. Zwischenzeitlich hatte man mit drei Bühnen geplant, also sich auf Marktplatz, Schloss-Schule und Festzelt konzentriert. Die neue, größere Bühne kann ab 15. Juli nahtlos an den Theaterbetrieb der Heppenheimer Festspiele übergehen.

Die Fest- und Schauspielkultur feiert also binnen weniger Wochen ihre Rückkehr in die Kreisstadt, wo man das Bacchanal jetzt zwar im bewährten Konzept, aber mit einem neuen „Corporate Design“ inszenieren will, wie Guthier erläutert. Es sei an der Zeit gewesen für ein frisches und aufgeräumtes Logo mit hohem Wiedererkennungswert, so der Vorsitzende.

Erscheinungsbild modernisiert

Das Plakat zeigt sich jetzt klarer und entschlackter als zuvor, die Optik wurde von der Weinrebenästhetik befreit und zeigt eine Altstadt-Collage mit Rathaus, Starkenburg, Amtshof und dem „Dom der Bergstraße“.

An der Dramaturgie hat sich wenig verändert. Das Fest wird am Freitag um 18.30 Uhr mit einem Stehempfang auf dem Marktplatz eröffnet. Im Amtshof geht es eine Stunde später los. Der Tag der Betriebe am Montag ist laut Verein bislang recht gut nachgefragt, viele Unternehmen haben schon früh eine Bucht im Amtshof gebucht.

Der Mittwoch wird als Tag der Jugend deklariert. Am Donnerstag findet ein Seniorennachmittag statt, am Freitag beginnt um 17.30 Uhr die öffentliche Weinprobe im Festzelt. Die Starkenburg wird vom Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim täglich illuminiert, auf ein Feuerwerk wird aufgrund des Kriegs in der Ukraine verzichtet. Die Weinkosthalle wird ab diesem Jahr von Manfred May bewirtet. Und wenn es heimwärts geht, bietet der „Nachtexpress“ mit den freien Stadtbuslinien 678 und 679 sowie zusätzlichen Pendelbussen eine sichere Fahrt.

Mit dem noch jungen Heppenheimer Weingut Amthor ist ein weiterer Betrieb im Boot, so Otto Guthier, der bei rund 50 Einzelveranstaltungen und einem vielfältigen kulinarischen Angebot mit 33 Weinbuchten und gewerblicher Gastronomie auf 5400 Quadratmetern Altstadtpflaster wieder rund 80 000 Besucher erwartet. Kleinere Wechsel bei Imbissbetrieben sollten nicht weiter auffallen, das Spektrum bleibe laut Veranstalter in etwa gleich.

Hoher Besuch hat sich für den 25. und 26. Juni angekündigt: Die Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich (Baden) und ihre Prinzessinnen Linda Trarbach (Ahr) und Saskia Teucke aus der Pfalz schauen im Rahmen ihrer Deutschlandtour an der Hessischen Bergstraße vorbei und werden sich auch ins Goldene Buch der Stadt Heppenheim eintragen.

Am Samstag gegen 19.45 Uhr wird die Königin vor dem Rathaus ein Grußwort sprechen. Sonntags geht es dann unter anderem zur „Odenwälder Weininsel“ nach Groß-Umstadt, kündigt Otto Guthier im Namen des Weinbauverbands an.

Freier Autor

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