Weinheim - Verbindung West-/Innenstadt ungenügend Ärger über Buslinien

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shy
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Zahlreiche Bürger in der Weststadt ärgern sich seit einigen Wochen über unzuverlässige Busse. Konkret geht es um die innerstädtischen Buslinien 633 und 634, die die West- mit der Innenstadt verbinden.

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Der Vorwurf: Die Busse würden teilweise am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) am Hauptbahnhof enden, einige Busse seien auch schon ganz ausgefallen, die Unzuverlässigkeiten mitnichten Einzelfälle. Das haben mehrere Bürger gemeldet und in diesem Zusammenhang auch eine Unterschriftensammlung an den Oberbürgermeister der Stadt übergeben.

Einer der Betroffenen ist Willi Zimmerer. Er wohnt im Haselnussweg und erklärt: „Gerade in der Weststadt wohnen sehr viele alte und auch gehbehinderte Menschen, die den Weg zur Innenstadt nicht gehen können und unter Umständen zu einem Arzttermin müssen.“ Sie seien auf die Busse angewiesen. Das Problem bestehe schon eine Weile. „Wir haben gedacht, dass sich das wieder regelt, wenn die Baustelle auf der Mannheimer Straße fertig ist. Dass es in so einem Fall mal zu Verspätungen kommt, dafür hat doch jeder Verständnis.“

Die Stadt Weinheim hat jetzt auf Nachfrage mitgeteilt, dass das Thema bekannt sei. „Die Unterschriftenliste ist bei Oberbürgermeister Manuel Just angekommen. Wir halten das auch für einen nicht akzeptablen Vorgang, Busse müssen fahren. Schließlich bezahlt die Stadt dafür auch viel Geld“, heißt es aus der Pressestelle.

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Die Stadt will jetzt dazu beitragen, dass die Busse wieder verlässlich fahren, und hat eine Gesprächsrunde beim Landratsamt mit sämtlichen Beteiligten gefordert. Es sind allerdings ziemlich viele Beteiligte. Aufgabenträger ist der Landkreis, das Busunternehmen ist die Busverkehr Rhein-Neckar (BRN). Die wiederum ist eine Tochter der DB Regio. Und die fährt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). shy