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Pandemie

Umbuchung von Corona-Zweitimpfung in Baden-Württemberg erst am 19. Juli möglich

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dpa/lsw
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Termine für eine zweite Spritze mit den Impfstoffen von Astrazeneca, Biontech oder Moderna, die in der Zeit bis einschließlich 18. Juli liegen, können nicht umgebucht werden, wie das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstag mitteilte. © dpa

Stuttgart. Weil zu wenig mRNA-Impfstoffe verfügbar sind, können Termine zur Corona-Zweitimpfung in den baden-württembergischen Impfzentren erst vom 19. Juli an vorgezogen werden. Termine für eine zweite Spritze mit den Impfstoffen von Astrazeneca, Biontech oder Moderna, die in der Zeit bis einschließlich 18. Juli liegen, können nicht umgebucht werden, wie das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstag mitteilte. Den Termin zur Zweitimpfung kann man allerdings jetzt auch in einem nähergelegenen Impfzentrum ausmachen.

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Allerdings warnte das Ministerium: In manchen Zentren gebe es extra Terminfenster oder spezielle Impftage für vorgezogene Zweittermine. Hier müsse man sich vorab erkundigen. "Bei großer Nachfrage und limitiertem Angebot an mRNA-Impfstoffen kann es sein, dass hier nicht jeder Termin im nächstgelegenen Zentrum garantiert werden kann." Alle Impfzentren wollen in den kommenden Tagen über ihr Vorgehen informieren. Das Terminbuchungstool der kv.digital wiederum lasse derzeit keine einfache Verschiebung der Termine zu.

Hintergrund ist die geänderte Impfkampagne. Gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission sollen Menschen, die zunächst mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft wurden, als zweite Dosis einen mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna bekommen. Der Abstand zwischen beiden Spritzen wurde seit dem Wochenende auf vier Wochen verkürzt. Wird eine Zweitimpfung mit dem Präparat von Astrazeneca gewünscht, beträgt der Impfabstand neun bis zwölf Wochen. Bei dem Mittel von Johnson & Johnson ist nur eine Dosis nötig.

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