Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter - fast 9500 Corona-Tote

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dpa/lsw
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Südwest. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist weiter auf Schrumpfkurs. Im landesweiten Schnitt wurde innerhalb der vergangenen sieben Tage bei 155,3 von 100 000 Einwohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte (Stand 16.00 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 159,2 gelegen.

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Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie ist um 3070 auf 461 305 gestiegen. Inzwischen sind 9488 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren 23 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 403 762 Infizierte (plus 3385).

25 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei den Corona-Zahlen über der 150er-Inzidenz. Am höchsten ist der Wert im Schwarzwald-Baar-Kreis mit 264,9, am niedrigsten mit 44,8 im angrenzenden Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Es ist der einzige Kreis im Südwesten unter der 50er-Marke, ab der Gesundheitsämter Kontakte von Infizierten nachverfolgen können.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 106 197 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren. Ihr Anteil liegt im Südwesten den Angaben zufolge bei 93 Prozent und sinkt damit leicht.

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In Baden-Württemberg sind 3 330 692 Menschen nach Daten des Robert Koch-Instituts bisher ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das seien 30,0 Prozent der Bevölkerung. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben 910 044 Geimpfte erhalten (8,2 Prozent); sie gelten damit als vollständig geimpft.

13,0 Prozent der 2461 betreibbaren Intensivbetten sind laut Landesgesundheitsamt im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.

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