Lieferengpässe: Land Baden-Württemberg greift auf Impfstoffreserven zurück

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dpa/lsw
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Südwest. Aufgrund der Lieferengpässe beim Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer ändert das Land seine Impfstrategie und greift künftig auf Reserven zurück. Dies sei notwendig, um alle vereinbarten Termine einhalten zu können, teilte das Sozialministerium am Freitag in Stuttgart mit. Künftig halte man nicht mehr wie bisher 50 Prozent aller Impfdosen zurück, sondern nutze einen Teil der Reserve.

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Grund für das Abweichen von der bisherigen Strategie ist demnach, dass das Land derzeit weniger Impfstoff erhält. Durch die Umbauten in einem belgischen Werk des Herstellers Pfizer bekomme Baden-Württemberg dieser Woche rund 42 Prozent weniger Impfstoff als ursprünglich vom Bund angekündigt, so eine Ministeriumssprecherin. In den kommenden drei Wochen fielen die Liefermengen bis zu 14 Prozent geringer aus.

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