Baden-Württemberg

Land und Verbände erarbeiten Öffnungsperspektive für Kinder- und Jugendarbeit

Von 
Kai Plösser
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Südwest. Bei den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg sollen zeitnah wieder mehr Öffnungen möglich werden. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) traf sich am Freitag zu einem digitalen Spitzengespräch zu den möglichen Öffnungsperspektiven, an dem auch die kommunalen Landesverbände und die landesweiten Dachorganisationen der Verbände der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit teilnahmen, berichtete das Ministerium. „Mit der fortschreitenden Impfung der Bevölkerung und den Möglichkeiten zur Bescheinigung negativer Testungen können wir jetzt der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit eine verlässliche Öffnungsperspektive bieten“, sagte Lucha zu Beginn der Sitzung.

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Kindern und Jugendlichen soll auf diesem Wege zusammen „mit dem Dreiklang ‚Schützen, Impfen, Testen‘“ wieder mehr Alltagsleben ermöglicht werden. Lucha kündigte an, dass „kostenlose und unbürokratische Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen“ sollen. Die Kommunalen Landesverbände wollen dafür die vielfältigen kommunalen Teststrukturen im Rahmen der Bürgertestungen nutzen.

Auf folgende Eckpunkte wurde sich verständigt

In einem Stadt- und Landkreis können Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtung im eigenen Haushalt in Abhängigkeit von der Sieben-Tages-Inzidenz wie folgt durchgeführt werden:

Sieben-Tages-Inzidenz größer/gleich 165: Kleingruppenangebote mit vier Teilnehmenden und einer Betreuungskraft, wenn eine negative Corona-Testung an zwei Tagen pro Woche nachgewiesen wird.

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Sieben-Tages-Inzidenz größer 100: Gruppenangebote in Präsenz mit 18 Personen im Außenbereich und zwölf Personen im Innenbereich, wenn eine negative Corona-Testung an zwei Tagen pro Woche nachgewiesen wird.

Sieben-Tages-Inzidenz kleiner/gleich 100: Gruppenangebote in Präsenz mit 18 Personen im Außenbereich und zwölf Personen im Innenbereich. Wenn eine negative Corona-Testung an zwei Tagen die Woche nachgewiesen wird, wird die Teilnahme von 36 Personen im Außenbereich und 18 Personen im Innenbereich ermöglicht.

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Sieben-Tages-Inzidenz kleiner/gleich 50: Gruppenangebote in Präsenz mit 36 Personen im Außenbereich und 18 Personen im Innenbereich. Wenn eine negative Corona-Testung an zwei Tagen die Woche nachgewiesen wird, wird die Teilnahme von 60 Personen im Außenbereich und 36 Personen im Innenbereich ermöglicht.

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Sieben-Tages-Inzidenz kleiner/gleich 35: Gruppenangebote in Präsenz mit 60 Personen im Außenbereich und 36 Personen im Innenbereich. Wenn eine negative Corona-Testung an zwei Tagen die Woche nachgewiesen wird, wird die Teilnahme von 120 Personen im Außenbereich und 60 Personen im Innenbereich ermöglicht.

Möglichst bald sollen Rahmenbedingen festgelegt werden, unter denen auch wieder Angebote mit Übernachtung außerhalb des eigenen Haushalts möglich sind. In den Pfingstferien sollen durch Modellprojekte entsprechende Erfahrungen gesammelt werden, die dann in den Sommerferien genutzt werden können. Die rechtlichen Voraussetzungen im Rahmen der Gesamtkonzeption zur Öffnungsperspektive sollen zeitnah geschaffen werden.

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