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Kretschmann warnt vor "Einkaufstourismus" in Nachbarkreisen

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Südwest. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen verteidigt. "Wir wollen auf die Vernunft der Menschen setzen", sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei der Sondersitzung des Landtags in Stuttgart zu den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern. Er räumte ein, dass es ein "gewisses Risiko" sei, die Öffnung der Geschäfte an die Inzidenz-Zahlen der Kreise zu knüpfen. Er hoffe, dass es von Montag an nicht zu einem "großen Einkaufstourismus" komme. "In diesem Fall müssten wir sehr schnell die Notbremse ziehen", sagte Kretschmann. Die Kreise seien gebeten, sich mit ihren Nachbarn abzusprechen, um Aufläufe zu verhindern. Es sei eine "Probe", ob das möglich ist, erklärte der Grüne.

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Kretschmann warnt vor "Einkaufstourismus"

Baden-Württemberg

"März ist nicht Mai" - Kretschmann warnt vor "Einkaufstourismus" im Südwesten

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Die grün-schwarze Koalition hatte sich am Donnerstagabend darauf verständigt, dass in Kreisen, die stabil unter 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen liegen, unter anderem der Einzelhandel wieder öffnen darf. Man hatte auch darüber diskutiert, für Öffnungen die landesweite Inzidenz als Maßstab zu nehmen, um Einkaufstourismus zu vermeiden. Doch das hätte bedeutet, dass es auf Sicht kaum eine größere Lockerung gegeben hätten. Denn die landesweite Inzidenz steigt seit etwa zwei Wochen stetig und liegt mittlerweile bei 56,3. Dagegen liegen 16 von 44 Stadt- und Landkreisen unter 50.

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