Heidelberg: Ausgangssperre in Ankunftszentrum wegen Corona-Infektion

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mik
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Heidelberg. Ein Bewohner des Ankunftszentrums im Heidelberger Patrick-Henry-Village hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt Heidelberg ordnete deshalb am Montag eine Ausgangssperre für die Bewohnerinnen und Bewohner des Ankunftszentrums an. 

Symbolfoto. © dpa
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Die Ausgangssperre gilt seit Montagabend und ist zunächst bis zum 8. Mai befristet. In dieser Zeit sind auch keine neuen Zuweisungen in das Ankunftszentrum mehr möglich. Nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurde der Bewohner am Montag nach einer entsprechenden Untersuchung positiv auf SARS-Cov-2 getestet.

Der infizierte Bewohner und dessen bislang zwanzig ermittelte Kontaktpersonen wurden innerhalb der Einrichtung in einem separaten Isolierbereich untergebracht und dort unter häusliche Quarantäne gestellt.

Neben der Verfügung der Ausgangssperre hat das Gesundheitsamt Rhein-Neckar veranlasst, dass innerhalb der nächsten Tage zunächst alle aktuell 792 Bewohnerinnen und Bewohner des Ankunftszentrums mittels Abstrich getestet werden. Parallel hierzu werden etwaige Kontaktpersonen unter den vor Ort eingesetzten Mitarbeitern ermittelt, um diese bei Bedarf ebenfalls auf eine SARS-Cov-2-Infektion zu testen.

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Die Anordung der Ausgangssperre wurde auf Empfehlung des Gesundheitsamtes, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, und in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe veranlasst. Die weiteren  erforderlichen Maßnahmen werden derzeit seitens des Regierungspräsidiums mit allen beteiligten Akteuren, insbesondere dem Gesundheitsamt, dem Ordnungsamt Heidelberg sowie der Polizei, abgestimmt.

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