Corona-Einschränkungen Facebook-Nutzer kommentieren Freizeitverhalten am sonnigen Samstag

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Till Börner
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Auf der Heidelberger Neckarwiese war die Polizei weitgehend allein. An anderen Orten tummelten sich die Menschen hingegen und nutzen das gute Wetter aus. © dpa

Rhein-Neckar. . Obwohl am Samstag das Thermometer Frühlings-Temperaturen anzeigte und die Sonne vom blauen Himmel schien, befolgte die große Mehrheit der Menschen in der Region Rhein-Neckar die wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim bestätigte, dass sich die Leute überwiegend an die Regeln halten würden.

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Auf der Facebookseite des „Mannheimer Morgen“ kommentieren zahlreiche Nutzer den Artikel – nicht alle können die Meinung der Polizei teilen. Demnach seien die Unterschiede zwischen Innenstädten und naturnäheren Gebieten besonders groß. Der Nutzer Florian Krüger schreibt: „Wo bitteschön bleiben die meisten brav zuhause? Die Menschenmasse haben sich lediglich von der Innenstadt in den Wald verirrt.“ Zustimmung gibt es von Birgit Heinemann: „Wie bitte? Schaut mal nach Bad Dürkheim und an die Weinstraße. Da sind genau die, wo angeblich zuhause sind.“ Monika Bär schreibt, dass sie auf der Ketscher Rheininsel eigentlich auf der Suche nach Ruhe war, sie dort aber ganzen „Völkerwanderungen“ begegnet sei.

Auch in Mannheim war die Flussufer am Samstag offenbar ein beliebtes Ziel. Seniz Bates schreibt, dass auf dem Lindenhof „viel zu viele Menschen unterwegs“ seien, „hängen alle am Rhein ab“. Viviana Schirra empfiehlt der Polizei, einen Blicks ans Neckarufer zu werfen: „Da sitzen sie und picknicken in großen Gruppen.“ Auch scheinen immer wieder Personengruppen zum Feiern zusammengekommen zu sein, wie mehrere Nutzer kritisch anmerken. Zu ihnen gehört auch Christian Mannheim: „Am Hafen waren locker 30 Leute und haben eine kleine Party gefeiert. Und die liebe Polizei ist dran vorbeigefahren.“ Gundel Platz schreibt: „Meine Nachbarn feiern auch Party.“

Andere Nutzer berichten hingegen über positive Erfahrungen. „Wir waren spazieren und haben drei Polizeiautos gesehen. Es ging alles ruhig und angenehm zu. Ich finde, in diesen schweren Zeiten verhalten sich die Leute gut“, schreibt Anke Reisinger-Schmitt und empfiehlt, nicht alles so negativ zu betrachten.      


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