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Infektionsgeschehen in der Region

Corona-Inzidenzen in Mannheim und Heidelberg wieder deutlich über 300

Von 
Kai Plösser
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Ein Corona-Schnelltest wird durchgeführt. © dpa

Rhein-Neckar. Mit 250 neuen auf das Coronavirus positiv getesteten Personen ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim am Mittwoch (Stand 16 Uhr) binnen 24 Stunden auf 312,9 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) hervor. Am Dienstag lag der Wert bei 275,4. Im Wochenvergleich erhöhte sich die Inzidenz ebenfalls deutlich. Am Mittwoch vor sieben Tagen wurde der Wert mit 222,1 angegeben.

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Mittlerweile wurden insgesamt 31.611 Menschen in Mannheim positiv getestet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nach LGA-Zahlen um einen erhöht. Damit sind nun 411 Verstorbene in Mannheim bekannt.

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert am Mittwoch nach den Zahlen des LGA auf 223,3 gestiegen. Am Vortag wurde ein Wert von 210,1 vermeldet. Vor sieben Tagen betrug die Inzidenz 175,5. Vom Gesundheitsamt wurden 274 Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 43.019 Fälle im Kreis gibt. Die Zahl der Verstorbenen im Kreis stieg um zwei. Damit sind laut LGA 541 Verstorbene bekannt.

In Heidelberg ist am Mittwoch laut LGA ein zunehmendes Infektionsgeschehen mit 153 weiteren vermeldeten Fällen (insgesamt 9.969 Fälle) feststellbar gewesen. Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Dienstag bei 271,5 lag, wurde sie am Mittwoch mit einem Wert von 322,5 angegeben. Vor einer Woche belief sich die Inzidenz bei 205,4. Nach LGA-Angaben ist die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion unverändert geblieben. Damit sind weiterhin 81 Todesfälle in Heidelberg bekannt.

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Zahlen der Stadt Mannheim

Nach den täglich veröffentlichten Werten der Stadt Mannheim hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Mittwoch mit 250 neuen Fällen auf insgesamt 31.445 erhöht. Ein weiterer Todesfall wurde im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Eine über 60 Jahre alte Frau verstarb in einem Mannheimer Krankenhaus. Damit sind nach Zahlen der Stadt Mannheim seit Beginn der Pandemie nun 409 Todesfälle bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 28.473 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 2.563.

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg hat am Mittwoch  im Vergleich zum Vortag um neun Fälle auf 462 abgenommen. Vor einer Woche lagen noch 540 Menschen auf den Intensivstationen im Südwesten. Der zweite Corona-Kennwert, die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, ist nach Zahlen des LGA auf 3,0 gestiegen. Am Vortag wurde der Wert mit 2,9 angegeben. In der Vorwoche belief sich der Wert auf 3,1. Die Hospitalisierungsrate gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Corona-Infektion in eine Klinik kamen.

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Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist binnen eines Tages gestiegen. Sie lag am Dienstag bei 269,5. Am Dienstag wies die Inzidenz einen Wert von 251,7 auf. Vor einer Woche lag sie bei 215,4. Die Zahl der Corona-Fälle im Südwesten erhöhte sich um 7.656 binnen 24 Stunden auf nun insgesamt 1.043.548 infizierte Personen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um 57 auf nun 13.172 Verstorbene. Die Zahl der Genesenen beläuft sich auf 919.594.

Bislang wurden 6764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus im Südwesten geworden ist. Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.

In Baden-Württemberg sind 81,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. 78,8 Prozent sind doppelt geimpft. Eine Auffrischungsimpfung bekamen 50,3 Prozent. (mit dpa)

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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