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55 Prozent Geimpfte im Land

Betrieb von Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg wird verlängert

Von 
Kai Plösser
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Die 50 Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg bleiben bis mindestens Ende September in Betrieb. © dpa

Südwest. Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat die Verlängerung des Betriebs der 50 Kreisimpfzentren beschlossen. Diese sollen nun bis mindestens 30. September offen bleiben und Coronaimpfungen anbieten, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. Bislang war die Laufzeit der baden-württembergischen Impfzentren bis 15. August begrenzt.

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Rund 9,87 Millionen Impfungen wurden im Südwesten bisher verabreicht. „Die Impfkampagne läuft sehr erfolgreich, rund 55 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg sind bereits mindestens einmal geimpft“, wusste Gesundheitsminister Manne Lucha am Donnerstag zu berichten. Weiter sagte er: „Unser Ziel ist, im Verlauf des Sommers 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung zu impfen, und es ist unser Ziel, allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot zu machen.“

Die Kreisimpfzentren als dezentrale Strukturen vor Ort in den Landkreisen spielen in den Augen Luchas auch über den 15. August hinaus weiterhin eine wesentliche Rolle. „Sie stellen weiterhin einen großen Anteil der verfügbaren und aktuell benötigten Kapazität zur Verfügung und werden nach dem 15. August auch die Zweitimpftermine der Zentralen Impfzentren übernehmen“, erklärte der Gesundheitsminister.

Die Zentralen Impfzentren im Land schließen dagegen, wie geplant, am 15. August, informierte Lucha weiter. Grund dafür sei, dass ab Mitte August ein verstärkter Übergang in die Regelversorgung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte möglich sei.

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Auch die Mobilen Impfteams im Land stellen weitestgehend die Arbeit ein. „Bis zum 15. August werden sie in weiten Teilen ihre Aufgaben abgeschlossen haben. Für alle Impfungen, die dann noch in Einrichtungen und direkt vor Ort gebracht werden müssen, werden wir deshalb für die Zeit bis zum 30. September einen Grundstock an landesweit 18 Mobilen Impfteams weiter betreiben“, so Lucha. Sie sollen zum Einsatz kommen, wo es notwendig sei, die genauen Standorte seien noch in Klärung.

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